Content und Context auf 

Social Media

 

Ein altbewährtes Thema, zu dem es verschiedene Auffassungen es gibt. Für mich hat das in meiner täglichen Arbeit definitiv etwas mit „Learnings“ zu tun. Um genau zu sagen, geht es darum, Inhalte (=Content) auf Social Media Kanälen nicht einfach nur zu generieren und zu posten, sondern sie in Beziehung zu etwas (=Context) zu setzen. 

So bekommen Inhalte eine Daseinsberechtigung, einen Charakter. Nutzer haben es dadurch leicht, die Inhalte einzuordnen und unterbewusst entsteht kein Fragezeichen, wenn Sie Posts sehen, mit denen sie nichts anfangen können.

Ein Erklärungsversuch am Begriffsbeispiel

Ich habe mir überlegt, dass in „conTENT“ vielleicht nicht ohne Grund das englische Wort „Tent“ steht, deutsch für „Zelt“. Ich finde dieses Bild mehr als passend, wenn man davon ausgeht, das der „conTEXT“ die Wiese ist, auf dem das conTENT steht. Wenn ich dieses Zelt nun aufbauen und danach zum Schlafen nutzen will, gibt es für mich eine essentielle Frage zu klären:


Wie ist die Beschaffenheit der Wiese, sprich der Context zum Zelt?
 

conTENT I
Wenn die Wiese bspw. nass ist, weil es geregnet hat, brauche ich unbedingt festes Schuhwerk und ggf. einen Regenmantel. Ich schlussfolgere daraus auch, dass die Heringe vom Zelt eventuell noch tiefer in die Erde gebracht werden müssen, um für die nötige Stabilität zu sorgen.

conTENT II
Wenn die Wiese nur ein Rollrasen ist, indem keine Heringe ein Zelt halten, muss ich mir überlegen, ob ich vielleicht ein selbststehendes Zelt ohne Heringe brauche (demnach einen ganz anderen conTENT), um mein Zeltabenteuer trotzdem zu erleben.

Beziehungen zwischen den Dingen herstellen

Zugegeben, auf den ersten Blick klingt das ganz schön kompliziert. Ich kann Sie aber beruhigen! Im Falle des Falles ist es ganz simpel. Wer Beziehungen zwischen den Dingen herstellen kann, hat es leichter denn je. 
Und hat langfristig Erfolg. Übrigens nicht nur auf Social Media 😉

 


Herzlichst, Ihre 
Janina Stenzel